Ich wollte Qualität kaufen… und bekam Elektroschrott

Ich wollte Qualität kaufen… und bekam Elektroschrott

800€ Elektroschrott nach 25 Monaten: Warum das Fehlen von AnkerMake Ersatzteilen ein Systemproblem zeigt

Wer bewusste Kaufentscheidungen trifft und bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, tut dies meist aus einem bestimmten Grund: Die Erwartung an Langlebigkeit, verlässliche Qualität und vor allem einen langfristigen Support durch den Hersteller. Genau aus diesem Grund habe ich mich damals für einen 3D-Drucker von AnkerMake entschieden. Rund 800 Euro hat das Markenprodukt gekostet. Doch nach gerade einmal 25 Monaten steht fest: Das Gerät ist praktisch wertloser Elektroschrott.

Eingestellte Produktion: Wenn funktionierende Hardware stirbt

Das Kernproblem ist so simpel wie frustrierend: Die Produktion wurde eingestellt. Wer nun denkt, dass ein namhafter Hersteller wie Anker zumindest für die gesetzliche oder moralische Mindestdauer Verschleißteile vorrätig hält, wird bitter enttäuscht. Es gibt schlichtweg keine originalen AnkerMake Ersatzteile mehr zu kaufen – weder direkt über den offiziellen Support noch im regulären Zubehörhandel.

Ein 3D-Drucker ist eine hochpräzise Maschine mit mechanischen Komponenten. Dass nach über zwei Jahren intensiver Nutzung ein Teil ausgetauscht werden muss, ist völlig normal und zu erwarten. Dass jedoch ein ansonsten absolut intaktes, modernes und teures Gerät auf dem Müll landen muss, weil ein billiges Cent-Produkt als Ersatzteil nicht mehr existiert, ist ein handfester Skandal für Verbraucher.

Logitech, Bosch und Co. – Kein Einzelfall in der Markenwelt

Leider zeigt die Praxis, dass die Misere rund um die fehlenden AnkerMake Ersatzteile kein isoliertes Problem ist. Ähnliche Erfahrungen musste ich in der Vergangenheit bereits mit anderen Branchenriesen wie Logitech oder Bosch machen. Ob es die Software-Abkündigung bei voll funktionsfähigen Peripheriegeräten ist oder der plötzliche Stop von Akku- und Bauteil-Lieferungen: Das Vertrauen in "Markenqualität" bröckelt massiv.

Es stellt sich unweigerlich die Frage: Was bringt es überhaupt noch, auf teure Marken zu setzen, wenn man am Ende dieselbe Wegwerf-Mentalität wie bei billigsten No-Name-Produkten bekommt?

Ressourcenverschwendung und die Cloud-Abhängigkeit

Neben dem finanziellen Schaden für uns Verbraucher gibt es eine noch viel größere Komponente: Die extreme Verschwendung von Ressourcen. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Klimaschutz in aller Munde sind, ist dieses Vorgehen der Industrie nicht mehr tragbar. Funktionierende Platinen, Schrittmotoren und Rahmenstrukturen werden zu Müll, nur weil das Ökosystem des Herstellers kollabiert.

Besonders kritisch ist hierbei auch die zunehmende Abhängigkeit von Cloud-Diensten. Sobald ein Hersteller beschließt, die Server für ein bestimmtes Modell abzuschalten, verliert das Gerät aus der Ferne seine Funktion – selbst wenn die Hardware unbeschädigt ist.

Das Recht auf Reparatur: Wir brauchen strikte gesetzliche Vorgaben

Freiwillig scheinen viele Konzerne kein Umdenken einzuleiten. Daher ist es an der Zeit für klare, unmissverständliche gesetzliche Regelungen, die Verbraucher und Umwelt schützen:

  • Langfristige Ersatzteilpflicht: Hersteller müssen verpflichtet werden, essenzielle Verschleißteile über einen Zeitraum von mindestens 5 bis 7 Jahren nach Produktionsende bereitzustellen.

  • Unabhängigkeit von Servern: Geräte dürfen nicht durch die Abschaltung von Cloud-Diensten unbrauchbar werden. Ein lokaler Offline-Modus muss standardmäßig integriert sein (Open Source oder lokale Schnittstellen).

  • Lebensdauer-Verantwortung: Wer Produkte auf den Markt bringt, muss auch für deren Verwertbarkeit und Reparierbarkeit über die Garantiezeit hinaus geradestehen.

Wie seht ihr das? Diskutiert mit!

Die Erfahrung mit meinem AnkerMake Drucker hat mir gezeigt, dass wir als Community lauter werden müssen. Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit vorzeitigem Elektroschrott bei euren 3D-Druckern oder anderen teuren Markengeräten gemacht? Wie steht ihr zum "Recht auf Reparatur"?

Schreibt mir eure Meinung und eure Erlebnisse unbedingt unten in die Kommentare – ich bin gespannt auf euren Input!

Mein Freund, der Tierschützer – und der Hass, der ihn brach

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Der innere Konflikt im Tierschutz – Meine persönliche Geschichte und ein Appell für mehr Zusammenhalt

Die Tierschutzbewegung hat ein großes Ziel: das Leid der Tiere zu beenden und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch hinter den Kulissen gibt es Konflikte, die kaum jemand öffentlich anspricht – und die genau diese Bewegung schwächen. Hass, Neid, Ausgrenzung und Mobbing unter Aktivist:innen sind traurige Realität. In diesem Beitrag teile ich meine eigenen Erfahrungen und eine tragische Geschichte, die mich bis heute tief berührt.

Mein Weg in den Tierschutz

Im Jahr 2019 begann mein aktiver Einsatz für Tiere. Gemeinsam mit anderen Aktivist:innen organisierten wir eine 24/7-Mahnwache vor dem Tierversuchslabor LPD in Mienenbüttel. Wir wollten sichtbar sein, Druck aufbauen und die Menschen auf das Leid der Tiere aufmerksam machen.

Doch schon bald merkte ich, dass nicht alle in der Bewegung die gleichen Vorstellungen hatten. Ein Post über einen verdächtigen Vorfall führte zu heftigen Diskussionen. Als ich mich weigerte, ihn zu löschen, wurde ich aus dem Organisationsteam ausgeschlossen. Kurz darauf geriet ich sogar ins Visier der Polizei, die mich fälschlicherweise verdächtigte, eine Bombe bauen zu wollen. Die Ermittlungen wurden zwar eingestellt, aber der Schock blieb.

Eine tragische Geschichte, die mich nie loslässt

Am schwersten fällt es mir, die Geschichte meines Freundes zu erzählen. Auch er war Aktivist – leidenschaftlich, engagiert und überzeugt von der Sache. Doch er wurde von anderen in der Bewegung massiv angefeindet und ausgegrenzt. Die psychische Belastung wuchs so stark, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah und sich das Leben nahm.

Warum ich diesen Beitrag schreibe

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie zerstörerisch Spaltungen und interne Konflikte sein können. Wir verlieren nicht nur engagierte Menschen, sondern schwächen auch den Kampf für die Tiere, die uns brauchen.

Meine Botschaft

Ich appelliere an alle: Lasst uns zusammenhalten. Lasst uns aufhören, uns gegenseitig zu bekämpfen, und den Fokus wieder auf das legen, was uns alle verbindet – die Liebe und Fürsorge für Tiere. Nur gemeinsam können wir wirklich etwas verändern.

 

Links/Quellen:

Robert Marc Lehmann - Ich steige aus dem Tierschutz aus

Jonas Ems - Warum Robert Marc Lehmann mit Tierschutz aufhört

Hintergrundinformationen der Roten Hilfe e.V.: VS-Spitzel Peter Becker quatscht linke Gruppen an

Vorsicht:
Falls ihr den Namen googelt – denkt daran, es gibt mehrere Journalist*innen, die so heißen wie der von der Roten Hilfe e.V. genannte. Also lieber genau hinschauen, damit nichts durcheinanderkommt.

 

Zurück aus dem Urlaub – Zwischen Freude, Sorgen und Schicksal

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Nach meiner Norwegenreise: Eindrücke, Inspiration & Projekte auf meinem Grundstück

Nach meiner zweiwöchigen Norwegenreise bin ich voller Eindrücke, neuer Gedanken und Inspiration zurückgekehrt. In diesem Video teile ich meine persönlichen Erlebnisse und erzähle, welche Projekte auf meinem Grundstück auf mich warten – von Bordsteinen über Solarzellen bis hin zur neuen Haustür. Nach drei Jahren Umbauarbeiten fällt es manchmal schwer, die Motivation hochzuhalten, aber gerade solche Phasen geben auch wertvolle Einblicke in Durchhaltevermögen und Kreativität.

Ich spreche außerdem über andere YouTuber wie JB Outdoor TV und Maison Julika, deren Geschichten mich bewegt und motiviert haben, neue Projekte anzugehen und meine eigenen Ideen umzusetzen.

Darüber hinaus gebe ich einen Einblick in meine Beobachtungen in Norwegen: von atemberaubenden Landschaften, idyllischen Fjorden und Naturerlebnissen bis hin zu weniger erfreulichen Entwicklungen wie Massentourismus, Umweltbelastungen und rücksichtsloses Verhalten mancher Urlauber. Diese Erfahrungen haben mich zum Nachdenken angeregt und sollen euch ebenfalls Impulse geben.

🎬 Bald verfügbar: Ein ausführliches Video zu meiner gesamten Norwegenreise – inklusive Highlights, Tipps und persönlichen Empfehlungen für Reisende.

Links:

JayBe Outdoor: https://www.youtube.com/@JayBeTV

MaisonJulika: https://www.youtube.com/@maisonjulika

ink harmony: https://www.youtube.com/@InkHarmony